Ausstellung über Fellbacher Fluchtgeschichten

In der Veranstaltungsreihe „An(ge)kommen in Fellbach“ haben Geflüchtete von damals und heute an verschiedenen Orten ihre Fluchtgeschichten erzählt und von ihren Erfahrungen berichtet. Nun ist aus diesen Geschichten eine Ausstellung gemacht worden, in der die Porträts der Menschen gezeigt werden. Eröffnet wird sie am 10. Mai im Fellbacher Rathaus von der Oberbürgermeisterin Gabriele Zull.

So unterschiedlich die Gründe für Vertreibung und Flucht sind, so sehr ähneln sich die Erfahrungen, die Menschen dabei machen. Der Verlust der Heimat ist immer schmerzhaft, ein Neuanfang nie einfach. Das war in allen Fluchtgeschichten zu hören, die in den vergangenen Wochen in drei Fellbacher Altenhilfeeinrichtungen erzählt worden sind. Zu Gast im Erzählcafé waren dabei einerseits Seniorinnen und Senioren, die während des Zweiten Weltkriegs oder nach Kriegsende aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Aber auch Menschen, die aufgrund der aktuellen Flüchtlingskrise nach Fellbach gekommen sind oder deren Fluchterfahrung bereits einige Jahre zurückliegt, haben in der gut besuchten Veranstaltungsreihe „An(ge)kommen in Fellbach“ von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichtet. Unter anderem auch davon, dass es trotz aller Schwierigkeiten möglich ist, gut anzukommen in der neuen Gesellschaft.
 
Zum Abschluss der Reihe werden nun die Porträts jener verschiedenen Menschen gezeigt, die durch ihre Fluchterfahrungen verbunden sind. Die Ausstellung wird von der Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull am 10. Mai um 17 Uhr im Fellbacher Rathaus mit einem Grußwort eröffnet und ist bis zum 18. Juni zu sehen. Veranstalter ist die Stadt Fellbach in Kooperation mit dem Forum der Kulturen, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global und dem Fellbacher Verein Ndwenga. Gefördert wird die Reihe vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.