Sportpaten für Flüchtlinge gesucht

Foto: Sportkreisjugend Stuttgart

Die Sportkreisjugend Stuttgart bietet für engagierte Mitglieder aus Sportvereinen oder Flüchtlingsinitiativen eine Fortbildung zum Sportpaten an. Ihre Aufgabe ist es, als Schnittstelle zwischen Vereinen und den Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünften fungieren, um das Vereinsangebot bekannt zu machen und sportinteressierten Flüchtlingen den Weg zu ebnen.  

Das Konzept: Sportpaten sind Mitglieder aus Sportvereinen, die sich für die Integration von Flüchtlingen in ihrem Verein engagieren möchten. In ihrer Rolle als Sportpate sind sie als Koordinator und Organisator zwischen verschiedenen Institutionen tätig. Beispielsweise fungieren sie als Schnittstelle zwischen dem Sportverein und den Flüchtlingsunterkünften, sie nehmen Kontakt zu Sozialarbeitern auf und ermöglichen sportinteressierten Flüchtlingen den Besuch des Vereinsangebots. Die Flüchtlinge können so die Sportvereine mit ihrer Struktur kennenlernen, Kontakte zu Vereinsmitgliedern knüpfen und Integration über den Sport ganz praktisch erleben.
 
Die Ausbildung: Grundsätzlich kann sich jedes engagierte Sportvereinsmitglied zum Sportpaten ausbilden lassen. Zudem kann die Ausbildung auch von Ehrenamtlichen aus Freundeskreisen und anderen Initiativen wahrgenommen werden. Sportvereine, die selbst keine Sportpaten haben, können mit den ausgebildeten Freiwilligen oder Ehrenamtlichen  kooperieren. Diese sind dann gezielt für einen Verein aktiv. Nach erfolgreicher Absolvierung der Fortbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Sportpate“.  Themen der Fortbildungsreihe, die in Kooperation mit dem Amt für Sport und Bewegung der Stadt Stuttgart angeboten wird, sind unter anderem: Kontaktaufnahme zu Flüchtlingen, geeignete Sportangebote, interkulturelle Sensibilisierung, Erfahrungsaustausch und Finanzierungsmöglichkeiten. Die nächste Fortbildung findet im Herbst dieses Jahres statt.