Land baut in Freiburg eine Erstaufnahmeeinrichtung

Das Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg hat die Baufreigabe für die Einrichtung einer Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Flüchtlinge in Freiburg erteilt. „Für die Erstaufnahmeeinrichtung in Freiburg ertüchtigen wir Gebäude der ehemaligen Polizeiakademie. Damit sorgen wir dafür, dass die Asylsuchenden in Freiburg gut untergebracht sind“, sagt Finanzministerin Edith Sitzmann.

Zunächst werden auf dem südlichen Teil des Areals die Anforderungen der Flüchtlingsunterbringung und des Brandschutzes in den Bestandsgebäuden umgesetzt. „Dann werden die wichtigen Funktionen einer LEA eingerichtet, wie zum Beispiel die Registrierung und die ärztliche Untersuchung, aber auch die Voraussetzungen für einen Polizeiposten”, so die Finanzministerin. Mit der Baufreigabe investiert das Land Baden-Württemberg rund sieben Millionen Euro in den LEA-Standort Freiburg. Die Bauarbeiten sollen Mitte März 2017 beginnen. Es ist vorgesehen, die Einrichtung ab Ende 2017 in Teilen in Betrieb zu nehmen. „Es ist uns gelungen, die Zugangszahlen deutlich zu reduzieren. Angesichts der weltweiten Fluchtbewegungen wollen wir aber Vorsorge für die Zukunft treffen. Deshalb schaffen wir ein bedarfsgerechtes, flexibles und atmendes System für die Erstaufnahme von Flüchtlingen. Die Bauarbeiten an der LEA Freiburg sind dafür ein wichtiger Baustein”, betont der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.