Bosch-Stiftung fördert nachhaltige Flüchtlingsarbeit

Die Robert Bosch Stiftung sieht im ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement einen wesentlichen Beitrag zu einer solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft. Daher will die Stiftung Projekte und Initiativen fördern, die eine systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit voranbringen.

Ausgeschrieben hat die Robert Bosch Stiftung die Förderung im Rahmen des Programms „Qualifizierung und Vernetzung ehrenamtlichen Engagements in der Arbeit für und mit Flüchtlingen“.  Gefördert werden können Projekte, die mindestens zwei der folgenden Ziele verfolgen:

  • Die Qualifizierung von ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit wird etabliert und ausgebaut.
  • Die Vernetzung von Ehrenamtlichen und Initiativen in der Flüchtlingsarbeit wird sowohl untereinander als auch mit anderen ehrenamtlich engagierten Gruppen initiiert und vertieft.
  • Durch Qualifizierung und Vernetzung wird die systematische und nachhaltige Strukturierung des Engagements in der Flüchtlingsarbeit befördert und wo immer möglich in bereits bestehende Formate der Qualifizierung und Koordination ehrenamtlichen Engagements überführt.

Ein besonderes Anliegen für die Robert Bosch Stiftung ist dabei, unterschiedliche Gruppen einbinden zu können. So sollen Projekte in sogenannten „sensiblen Räumen“ bei der Auswahl bevorzugt werden. Projekte in ländlichen oder strukturschwachen Regionen, aber auch  in Städten und Regionen mit starken sozialen Unterschieden sollen ebenfalls bevorzugt gefördert werden. Antragsteller können sowohl Koordinatoren ehrenamtlichen Engagements als auch ehrenamtlich Engagierte selbst sein. Aber auch Flüchtlinge, die sich für ihre Belange einsetzen, dürfen sich von diesem Aufruf angesprochen fühlen.

 

Kontakt:
Robert Bosch Stiftung
Nathalie Rajevic
E-Mail: nathalie.rajevic@bosch-stiftung.de

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