Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen

Die Robert Bosch Stiftung hat die zweite Ausschreibungsrunde ihres Programms „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten!" gestartet. Gefördert werden sollen Projekte, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung zu ermöglichen.

Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit einer Einwohnerzahl von bis zu 100.000  (Stadtteile von größeren Kommunen fallen nicht darunter) oder strukturschwache Regionen. Initiatoren oder Kooperationspartner können kulturelle und soziale Einrichtungen, Gemeinden, Migrantenorganisationen, Flüchtlingsorganisationen, Verbände und Vereine sein. Das Projekt muss von Vertretern der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen gemeinsam geplant und durchgeführt werden. Alle am Projekt teilnehmenden Personen sollen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung mitwirken.

Gefördert werden neue Ansätze sowie der Transfer andernorts bereits erprobter Projektideen auf das eigene Umfeld. Zielgruppen der Projekte sind in erster Linie Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung. Es kann eine Förderung von maximal 20.000 Euro beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate.

Nicht gefördert werden Einzelveranstaltungen (etwa Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung. Auch Begegnungscafés, Onlineangebote für Flüchtlinge oder reine Freizeitaktivitäten können nicht gefördert werden.

Es gibt derzeit keine Bewerbungsfrist. Bewerbungen werden laufend entgegengenommen.