Einen würdevollen Abschied ermöglichen

Wenn Flüchtlinge auf der beschwerlichen Reise nach Deutschland oder in der neuen Heimat sterben, ist ein würdevoller Abschied in einem besinnlichen Rahmen oft nur schwer möglich. Ein freier Trauerredner aus Freudenstadt bietet Hinterbliebenen und Angehörigen nun an, bei Bestattungen und Trauerfeiern ohne Honorar eine überkonfessionelle Rede für Verstorbene zu halten.

Die vielen Berichte über Schicksalsschläge und traurigen Erzählungen von Bestattern haben bei Markus Kaufmann die Idee reifen lassen, sich auf besondere Weise in der ehrenamtlichen Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen zu engagieren. Es sei ihm ein großes Anliegen, sagt er, dem Ruf seines Herzens zu folgen und als freier Trauerredner einen kleinen Beitrag zu einer würdevollen Bestattung zu leisten. Oftmals fehle es am Geld und auch an der Bereitschaft, um einen verstorbenen Flüchtling angemessen zu verabschieden.

Den Abschied begleiten und erleichtern

Vor allem für die Hinterbliebenen und Angehörigen sei solch eine Situation eine große Belastung. Um ihnen den Abschied etwas zu erleichtern und sie dabei zu begleiten, bietet der Trauerredner aus Freudenstadt an, nach Absprache eine überkonfessionelle Rede auf ehrenamtlicher Basis zu halten. „Wir wollen den Geflüchteten mit unserem Engagement ein menschenwürdiges Leben in Deutschland ermöglichen“, sagt er. „Ein würdiger  Abschied gehört für mich dazu.“