„Leben in der Warteschleife“: Asylbewerber berichten über ihre Zeit in Deutschland

(Tauberbischofsheim) Amjad, Abdirahman und Mustafa, drei Asylbewerber aus Tauberbischofsheim, erzählten in der Juni-Ausgabe des Magazins „Südzeit. Eine Welt Journal Baden–Württemberg“ über ihre Flucht aus der Heimat und ihre Wünsche für eine Zukunft in Deutschland. Einige Monate später hat die Südzeit-Redaktion noch einmal bei ihnen und weiteren Asylbewerbern nachgefragt: Wie hat sich die Situation in der Zwischenzeit entwickelt, was ist aus ihren Hoffnungen und Träumen geworden?

Abdirahman, 21 Jahre, Somalia
Abdirahman durchquerte die Länder des arabischen Frühlings auf der Suche nach Frieden. Noch immer ist er dankbar, nun in Deutschland sein zu können. Doch seine Träume verblassen mehr und mehr.

Amjad, 35 Jahre, Syrien

Amjad arbeitete in Damaskus als Agraringenieur. Er hoffte, in Deutschland eine Perspektive für sich und seine Familie zu finden. Dann sollte er abgeschoben werden.

Mustafa, 26 Jahre, Syrien
Mustafa stellte sich als Asylbewerber der Polizei in Griechenland. Die fesselte zuerst seine Hände, später warf sie ihn ins Meer. Der Student der arabischen Literatur trägt schwer an den Sorgen um seine Familie. Und doch ist da ein zartes Lächeln, wenn er von den kommenden Jahren in Deutschland spricht.

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Alle Textauszüge und Fotos mit freundlicher Genehmigung der Südzeit-Redaktion.