Regionalkonferenz für Flüchtlingshelfer

Die Caritas Ulm-Alb-Donau lädt am 15. Februar 2020 im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Integration und der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg zu einer Regionalkonferenz für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer. Der Fokus liegt auf der Frage, wie das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur gestaltet werden kann.

Den Impulsvortrag auf der Regionalkonferenz in Ulm hält Dr. Mark Terkessidis, Journalist, Autor und renommierter Migrationsforscher. Er plädiert für einen Plan für die Vielheit und wird in seinem Vortrag unter anderem ausführen, warum das Konzept „Integration“ aus seiner Sicht überholt ist. Stattdessen fordert er einen Vielheitsplan für Institutionen, Organisationen und Einrichtungen unserer Gesellschaft, um angesichts der Verschiedenheit „fit“ für die Vielheit zu werden und dabei die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zu lernen. Diese These wird der bekannte Migrationsforscher anschließend auch in einer Podiumsdiskussion vertreten.

Workshops zu verschiedenen Themen

Am Nachmittag sind insgesamt sechs parallele Workshops zu verschiedenen Themenbereichen geplant. Unter anderem wird es dabei um die Perspektive des Ehrenamts und das freiwillige Engagement von geflüchteten Menschen gehen. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehört zudem der Anti-Bias-Ansatz, der Bestandteil der antidiskriminierenden Bildungsarbeit ist und darauf abzielt, Menschen gegen Diskriminierung zu sensibilisieren sowie die eigenen Perspektiven und Handlungsweisen zu reflektieren. Eröffnet wird die Regionalkonferenz von Iris Mann, der Sozialbürgermeisterin der Stadt Ulm. (StM)