Stiftung Bildung vergibt Patenschaften auf Augenhöhe

Die Stiftung Bildung vergibt in diesem Jahr bundesweit rund 1000 Patenschaften zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Vor allem Kinder und Jugendliche an Kitas und Schulen sollen so die Möglichkeit bekommen, ihre neu angekommenen Mitmenschen kennenzulernen. Gleichzeitig soll auf diesem Weg den Asylbewerbern das Ankommen in einer fremden Umgebung erleichtert werden.

Gesucht werden so genannte Partnerschaftstandems, die jeweils aus zwei Personen bestehen: eine mit und eine ohne Fluchterfahrung. Dafür will die Stiftung Bildung nun an und rund um Schulen, Kitas und ihren Fördervereinen engagierte und interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewinnen. Im Fokus des Projekts steht das Miteinander, das gemeinsame Erleben und das voneinander Lernen auf Augenhöhe zwischen Kindern, Jugendlichen und Familien untereinander. Die Patenschaften, die grundsätzlich von beiden Seiten freiwillig geschlossen werden, sind darauf ausgerichtet, Menschen zu befähigen, die diversen Anforderungen des Alltags zunehmend selbstständig wahrzunehmen. Zu Beginn werden die Landesverbände der Kita- und Schulfördervereine in Berlin-Brandenburg und in Thüringen das Programm umsetzen. Zusätzlich wird die Stiftung Bildung aber mit weiteren lokalen Partnern Patenschaften im gesamten Bundesgebiet initiieren und betreuen. Gefördert und unterstützt werden beispielsweise Projekte wie Sport- und Begegnungsfeste, kulturelle Aktivitäten, Workshops, Ausflüge und Projektwochen.