Spielerisch am Alltagsleben teilnehmen

Foto: Ravensburger Freizeit und Promotion GmbH

Die Ravensburger Kinderwelt Kornwestheim bietet seit einiger Zeit ein pädagogisches Freizeitangebot für Asylbewerber und Flüchtlingsfamilien im Landkreis Ludwigsburg an. Das Projekt ist für die Familien eine willkommene Abwechslung vom oft eintönigen Leben in der Unterkunft und sorgt für einen geregelten Tagesablauf. Gleichzeitig wird über die Teilnahme am Alltagsleben auch die Integration gefördert.              

Um auf die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen der Flüchtlingsfamilien eingehen zu können, haben die Verantwortlichen der Ravensburger Kinderwelt ein Komplettangebot gestaltet, das an die jeweiligen Zielgruppen, das Alter und den Sprachstand angepasst werden kann und verschiedene Inhalte hat. Dazu gehören regelmäßig stattfindende Tagesbesuche in der Kinderwelt mit Verpflegung sowie pädagogische Workshops, die von speziell geschulten Mitarbeitern der Kinderwelt durchgeführt werden.

Folgende Module, die als Grundlage für die Workshops dienen, wurden dabei definiert: Sprachförderung, Verkehrssicherheit, Verhalten in Alltagssituationen, Deutsche Kultur und Werte sowie Teamfähigkeit, Gemeinschaftssinn und Motorik. Ein zentraler Bestandteil des Projektes ist die spielerische Sprachförderung. Dabei wird nicht nur der Spracherwerb selbst gefördert, sondern vor allem die Chancengleichheit in Bezug auf Bildung, Teilhabe und Zukunft in unserer Gesellschaft.

Im Rahmen des Projektes werden zudem auch andere Fertigkeiten wie Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben kontinuierlich weiterentwickelt. Die Umsetzung erfolgt über speziellen Sprachunterricht und Workshops, bei denen unter anderem Ravensburger Spiele wie „ABC Biber“ oder „Wir spielen Einkaufen“ eingesetzt werden. Gleichzeitig werden auch die Attraktionen der Ravensburger Kinderwelt in das Programm eingebunden, etwa die Spielestation Memory®Flug und die MobileKids Verkehrsschule.

Die Angebote richten sich analog der Zielgruppe der Ravensburger Kinderwelt primär an Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren in Begleitung ihrer Eltern. Aufgrund des Erfolges und der großen Nachfrage soll das Programm künftig noch auf weitere Landkreise ausgeweitet werden.