Film über tolerantes und einladendes Ebersbach

Die Stadtverwaltung Ebersbach hat zusammen mit dem Netzwerk Flüchtlingshilfe und Studierenden der Hochschule Esslingen einen Dokumentarfilm produziert, der die Lebensumstände geflüchteter Menschen und die Erfahrungen der Ehrenamtlichen zum Thema hat. Herausgekommen ist ein 40-minütiges Werk, das für das gute Zusammenleben in der Kommune steht.

Der Grundgedanke des Projektes war laut Andrea Schiller von der Stadtverwaltung Ebersbach, in Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen, Studierenden der Hochschule Esslingen und der Flüchtlingshilfe Ebersbach eine gemeinsame Informationskampagne zu entwickeln, die für gelebte Toleranz und gelingende Integration steht. Gezeigt werden sollte in dem Film insbesondere, wie die Integration von geflüchteten Menschen in Ebersbach durch ehrenamtliches Engagement möglich gemacht und vorangetrieben wird.

Einfühlsame Portäts über Geflüchtete

Gestartet wurde das Filmprojekt dann mit einem interkulturellen Abend und einem anschließenden Castingtag, zu dem knapp 30 freiwillige Protagonisten gekommen waren. Die Auswahl sei schwer gefallen, so Andrea Schiller. Letztendlich habe die Kenntnis der deutschen Sprache den Ausschlag gegeben. Im Film selbst werden nun die beiden Freunde Aref und Ali aus Afghanistan porträtiert, dazu das Geschwisterpaar Mariam und Mohammad aus dem Irak und die Palästinenserfamilie Ihab und Esraa mit ihren zwei Kindern aus Syrien. Die einfühlsamen Porträts beschäftigen sich mit den Wegen der Geflüchteten, ihren Wünschen, Träumen, Beweggründen und ihrer ersten beruflichen Erfahrung. Gleichzeitig werden auch die Hürden beschrieben, mit denen sie im Alltag zu kämpfen haben.

Gemeinsame Suche nach Antworten

Mit dem Ergebnis ist Andrea Schiller mehr als zufrieden, wie sie sagt. Der Film „Ebersbach – tolerant und einladend“ zeige auf, „wie hier vor Ort gemeinsam nach guten Antworten auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die die Flüchtlingswelle mit sich gebracht hat, gesucht wird und wie diese Antworten lokal umgesetzt werden.“