Hertie-Stiftung vergibt neuen Integrationspreis

Foto: Hertie-Stiftung

Die gemeinnützige Hertie-Stiftung hat aktuell über 200.000 Euro an Preisgeldern für Projekte ausgeschrieben, die sich für Geflüchtete engagieren und diese dabei einbinden. Mitmachen können Sozialunternehmen, gemeinnützige Organisationen oder private Initiativen.

Mit dem Preis möchte die gemeinnützige Hertie-Stiftung überzeugende Projekte finden, fördern und sie bei der Umsetzung begleiten und auszeichnen. Dafür wird die Stiftungsförderung gleichzeitig mit Crowdfunding kombiniert. Aus diesem Grund arbeitet die Hertie-Stiftung mit der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext zusammen, die bereits vor einiger Zeit das Projekt „Refugees Welcome“ gestartet hat. Für die Finanzierung der Projekte und das Preisgeld stellt die Stiftung insgesamt über 200.000 Euro bereit.

Der Preis besteht dabei aus zwei Teilen: Der Finanzierung und der Auszeichnung. Nach einer Vorauswahl werden die Projekte für den Crowdfunding-Contest qualifiziert, der im März 2017 startet. Jene 20 Projekte unter den Bewerbungen, die dabei die meisten Unterstützer gewinnen, erhalten eine Anschub-Finanzierung durch die Hertie-Stiftung von bis zu 15.000 Euro.

Eine Jury wählt unter den erfolgreichen Projekten dann noch die Träger des Integrationspreises aus, der mit insgesamt 100.000 Euro dotiert ist. Zu den Auswahlkriterien gehören unter anderem folgende Aspekte: Wer schafft es, Geflüchtete gut einzubinden? Wessen Idee ist besonders innovativ? Wer erzielt eine große Wirkung? Die Preisverleihung findet dann Ende Oktober 2017 in Leipzig statt.

Für den Integrationspreis bewerben können sich Projekte aller Trägerstrukturen: Sozialunternehmen, gemeinnützige Organisationen, Vereine oder engagierte Einzelpersonen. Bewerbungen sind bis zum 11. Dezember über die Crowdfunding-Plattform startnext.com möglich.