Erfahrungsaustausch über Kunstprojekte

Die 36 baden-württembergischen Kunstschulen haben von der Landesregierung 180.000 Euro für die Arbeit mit geflüchteten Menschen zur Verfügung gestellt bekommen. So konnten vergangenes Jahr zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Erfahrungen mit künstlerischen Ansätzen machen. Die Ergebnisse der einzelnen Projekte werden nun auf dem Fachtag „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“ diskutiert.

Der Fachtag findet am 9. März von 10.30 bis etwa 17.15 Uhr im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof statt. Eröffnet wird er von Gudrun Heute-Bluhm, der Geschäftsführerin des Städtetags Baden-Württemberg. Ein Grußwort halten zudem die Ministerialdirigentin Dörte Conradi vom Kultusministerium Baden-Württemberg sowie die Vorsitzende des Landesverbands der Kunstschulen, Monika Fahrenkamp.

Auf dem Programm stehen anschließend verschiedene Vorträge und Tischgespräche, bei denen unter anderem die Ergebnisse der zahlreichen Kunstprojekte im Land diskutiert werden. Unter anderem geht es dabei um verschiedene Fragestellungen, beispielsweise wie der Umgang mit traumatisierten oder belasteten Kindern und Jugendlichen in künstlerischen Projekten zu handhaben ist, welche Herausforderungen es in Bezug auf gegenseitige Fremdheit gibt und welche Perspektiven sich auf unsere sich verändernde Gesellschaft ergeben.