Ein Festival gegen Vorurteile

Das Netzwerk für Wertevielfalt im Nordschwarzwald veranstaltet von Ende September bis zum 30. November 2018 das „Festi-Wall für ein friedliches Miteinander“ mit über 50 Konzerten, Theaterstücken, Gottesdiensten, Ausstellungen, Filmvorführungen, Diskussionsrunden und anderen Programmpunkten. Die Initiatoren wollen damit helfen, Mauern abzubauen und Vorurteile zu überwinden.

Veranstaltet wird das Festi-Wall von zwölf Initiativen aus acht Orten im Nordschwarzwald, darunter das Forum Asyl Pforzheim, die Evangelische und Katholische Kirche, die Jüdische Gemeinde, die Initiative gegen Rechts und Pax Christi. Die verschiedenen Gruppen eint das Bestreben, für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen einzutreten. Mit Hilfe ihres Reigens an Veranstaltungen wollen die Initiatoren „positive Kräfte stärken, Herzen öffnen, Mauern in Köpfen überwinden helfen, Diskussionen anstoßen und Begegnungen ohne Konfrontation ermöglichen", so Christian Schmidt vom Forum Asyl Pforzheim. Der Ausgrenzung von Mitmenschen soll entgegengewirkt, und der Dialog mit „der Anderen“ und „dem Anderen“ gesucht und gefördert werden.

Für ein friedliches Miteinander

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, bietet das Festi-Wall eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Filmvorführungen, gemeinsamem Kochen und Essen, Vorträgen, Lesungen und Theatervorführungen, Trommelworkshops und vielem mehr. „Wir sind fest davon überzeugt, dass ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft möglich ist“, sagt Christian Schmidt. „Jeder Mensch kann und sollte seinen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben leisten. Dabei kommt es nicht auf die Größe des Beitrags an. Auch kleine Schritte bringen uns weiter, viel wichtiger ist, dass sie gemacht werden. Mit dem Festi-Wall wollen wir zeigen, wie das in der Praxis aussehen kann. Wer sich engagieren möchte ist herzlich eingeladen, uns anzusprechen.“ (StM)