Idomeneo: ein Opernprojekt mit Flüchtlingen

Foto: Andreas Knapp

Der Verein Zuflucht Kultur hat schon zwei erfolgreiche Opernproduktionen mit Flüchtlingen und geflohenen Künstlern auf die Bühne gebracht. Als drittes Stück feiern nun im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele Mozarts „Idomeneo“ Premiere – als Geschichte einer Überfahrt mit Schiffbruch.

Was hat Mozart mit den Bürgerkriegsflüchtlingen von heute zu tun? Viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Krieg und Flucht sind in Mozarts Oper „Idomeneo“ ebenso wie in unserer heutigen Zeit bestimmende Themen. Nach den Opernproduktionen „Così fan tutte“ und „Zaide - eine Flucht“  hat sich der Stuttgarter Verein Zuflucht Kultur nun diesen Stoff vorgenommen, um ihn an den gesellschaftlichen Entwicklungen zu spiegeln und in den aktuellen Kontext der Flüchtlingskrise zu stellen. Wie bei den beiden anderen Produktionen auch wirken in der aktuellen Inszenierung Flüchtlinge aus Afghanistan, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan, Syrien und anderen Ländern mit. Premiere feiert das Stück, das unter der Leitung der Opernsängerin Cornelia Lanz und in Koproduktion mit den Ludwigsburger Schlossfestspielen entstanden ist, am 8. Juli im Forum am Schlosspark.

Foto: Sebastian Marincolo
Foto: andreas Knapp
Foto: Andreas Knapp
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