Festival gegen Rassismus und Ausgrenzung

Am 17. Juli startet das diesjährige Festival der Kulturen, das nach seiner Premiere im Jahr 2001 längst zu den kulturellen Höhepunkten im Festreigen der Landeshauptstadt Stuttgart gehört. Die Macher wollen mit dem sechstägigen Festival ein nachdrückliches und positives Signal gegen Rassismus und Ausgrenzung jeglicher Art setzen.

Premiere hat das Sommerfestival der Kulturen im Sommer 2001 gefeiert, damals noch in kleinem Rahmen im Innenhof des Alten Waisenhauses. Zwischenzeitlich hat sich das Festival, das in diesem Jahr vom 17. bis zum 22. Juli in der Stuttgarter Innenstadt stattfindet, zum größten interkulturellen Fest im süddeutschen Raum entwickelt. Eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.

Bühne für Stuttgarter Migrantenvereine

Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter, das Forum der Kulturen, etliche Stars der internationalen Weltmusikszene verpflichtet, die an den sechs Festivaltagen auftreten. Getragen wird das Festival von den Stuttgarter Migrantenvereinen, die typische Gerichte ihrer Heimat anbieten und über ihren Verein und dessen Arbeit informieren. Gleichzeitig haben die Vereine die Möglichkeit, sich auf der Bühne am Marktplatz mit musikalischen oder tänzerischen Beiträgen zu präsentieren. Zum Programm gehört zudem ein bunter Markt der Kulturen, auf dem in den Seitenstraßen rund um den Marktplatz Kunsthandwerk und Schmuck, Kleidung, Taschen, Tee und Gewürze aus verschiedenen Ländern angeboten werden.